Kaminholz aus der Nordheide
Kaminholz aus der Nordheide
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Im Bereich des Forstamts Oerrel kommen nicht nur Forstmaschinen zum
Einsatz. Dort übernehmen auch Pferde die Holzrückearbeiten. Max und
Moritz sind zwei Deutsch-Rheinische Kaltblüter, die im Revier
Oechtringen eingesetzt werden. „Auf Standorten die empfindlich sind,
lohnt es sich immer, das Holz mit dem Pferd an den Weg zu liefern, das
schont die Böden“, weiß Revierleiter Claus-Wilhelm Wolle. Auf Waldböden
können schwere Forstmaschinen bei schlechter Witterung zu Schäden und
Verdichtung führen. Dann findet keine Durchmischung und Durchlüftung des
Bodens statt. Das Wasser steht an der Oberfläche, da es nicht
versickert. „Arbeitsteilung ist die Stärke unseres Verfahrens auf den
schweren Waldböden im Süsing“, so der Revierleiter. Das Vorliefern der
Bäume an den Maschinenweg ist Aufgabe von Max und Moritz. Dort übernimmt
ein Forstschlepper das Holz und rückt es an einen befestigten Weg, wo es
per Lkw abgefahren werden kann. „Dieses Verfahren ist nicht nur
bodenschonend, sondern auch von den Kosten her konkurrenzfähig.“, betont
Wolle. Max ist jetzt 13, sein Kollege Moritz ist vier Jahre alt. Sie
arbeiten im Winter täglich sieben Stunden im Wald, mit einer Stunde
Mittagspause. Dann gibt es den verdienten Hafer, Brot, Heu und Wasser.
Max und Moritz bringen jeder stolze 900 Kilo auf die Waage, dafür ziehen
sie aber auch Stämme von bis zu 1,5 Festmetern aus dem Wald. Rudi Grote,
der Besitzer von Max und Moritz, rückt seit über 20 Jahren mit Pferden
Holz. Rückepferde müssen absolut wesensfest sein, sie arbeiten
problemlos neben laufenden Motorsägen, umfallenden Bäumen und lauten
Forstmaschinen, selbst Schie- ßen macht ihnen nichts aus. Außerdem
müssen sie „verladefromm“ sein: Max und Moritz marschieren in den
Pferdehänger. „Im Sommer, wenn weniger Holz eingeschlagen wird und für
Max und Moritz im Wald nicht viel zu tun ist, fahren wir Kutsche“, sagt
Grote. So bleiben die Pferde konditionell im Training.